Einst war unsere Erde ein Paradies von unvergleichbarer Schönheit und Musik. Damals kannte der Mensch noch seinen Platz, war verbunden mit den
unsichtbaren Kräften der Natur und des Kosmos und lebte in Liebe und Respekt mit allen Lebewesen. Alles war im Gleichgewicht, und die Liebe herrschte.
In Folge vieler Jahrtausende entfernte sich der Mensch immer mehr von seiner wahren Natur und seiner Verbundenheit mit allem Leben. Er lebte nicht mehr im Einklang
mit sich selbst und seiner Umwelt, sondern verlor immer mehr sein inneres Gleichgewicht.
Auf Grunde traumatischer Erfahrung ging immer mehr Seelenessenz verloren und das Herz wurde verschlossen.
Jetzt am tiefsten Punkt unserer Menschheitsgeschichte angekommen, erkennen wir, was wir wirklich brauchen, suchen wir, was uns verloren gegangen ist.
Über viele Inkarnationen hinweg, haben wir Verletzungen erlitten. Dabei gingen die Anteile von uns, die Liebe, Vertrauen und Freude symbolisieren verloren. Zurück
blieb ein fragmentierter, entseelter Körper, beraubt von seiner Lebensessenz und seinem Licht.
Je mehr Licht verloren ging, desto tiefer sank die Schwingung und desto düsterer wurden die Gedanken, der Hass, des sich Unbeliebt- und Unverstanden-Fühlens und desto mehr verschlossen wir unser
Herz.
Viele Jahrtausende übte sich die Menschheit in Kriege und Ausbeutung und verletzten immer mehr Menschen, Tiere, Plätze in unserem Umfeld bewusst oder unbewusst und
häuften jede Menge Karma an.
Karma sind die dunklen Flecken in unserem Bewusstsein, in unserem Seelenkleid, die uns noch an Personen, Organisationen und Plätze binden, da diese uns noch nicht vergeben haben, und wir ihnen
noch nicht vergeben haben.
Karma ist wie dunkle Fäden und Energiestränge die ein dunkles Netz im Energiefeld unserer Erde bilden und das kollektive Bewusstsein daran hindern, sich auf Schwingung der göttlichen Harmonie und
Liebe zu begeben. Dieses Netz von „dunklen Verbindungen" manipulieren und binden uns an das alte Bewusstsein der Angst, Begrenzung und des Mangels.
Dieses kollektive Bewusstsein erschafft eine Welt, wie wir sie heute sehen.
Wir erschaffen die Wirklichkeit um uns, die in unserem Inneren ist.
Wenn da noch viel Karma, Angst, Glaubenssätze, dunkle Verbindungen und Anhaftungen gespeichert sind, kreieren wir das auch im Außen.
Daher ist unser Leben und die Probleme immer als Spiegel unser eigenen inneren Welt zu betrachten. Die Herausforderung besteht darin, diesen Spiegel nicht persönlich zu nehmen, sondern als Chance
die Ängste und Blockaden in mir zu erlösen, die erlöst werden möchten.
Hierbei spielt die Vergebung eine entscheidende Rolle, da sie altes Karma erlöst und der Mensch sich selbst und den anderen Menschen damit befreit.
Zu erkennen, dass jeder von uns einmal Opfer und Täter war, und jeder seine einzigartige Lernaufgaben bekommen hat, die wir nicht beurteilen können, hilft uns, allen Menschen in Respekt zu
begegnen. Respekt ist Liebe.
Alles, was ich in mir erlöse, löst gleichzeitig auch die Knoten in anderen Menschen, die mit mir zusammenhängen und hat einen unmittelbaren Effekt auf die Menschen
um mich herum und auf das kollektive Feld.
Es geht nicht darum gefühlsneutral zu werden oder gar die Gefühle in uns zu verdrängen.
Im Gegenteil. Gefühle sind ein wunderbarer Wegweiser auf dem Weg unserer Seele und geben Hinweise auf nicht integrierte Erfahrungen und Seeleninhalte in uns. Soweit sie noch
nicht erkannt sind, können sie unser Leben unbewusst kontrollieren.
Und wir wundern uns, warum uns immer wieder die gleichen Dinge geschehen. Alles, was im äußeren Leben auf uns zukommt, möchte im Inneren anerkannt werden.
Wenn wir im Inneren die Voraussetzungen geschaffen haben, kann auch das äußere Leben sich ändern.
Selbstverständlich müssen wir hier auch zur Tat schreiten und gegebenenfalls die Blockaden im Inneren auflösen, die uns daran hindern zur Tat schreiten zu können.
Es ist jetzt die Zeit, volle Verantwortung für unser Leben zu übernehmen und mit unseren positiven Gedanken, Gefühlen und Taten, aufbauende und lichte Schwingungen in die Welt zu
senden.
Zahlreiche Lichtwesen stehen uns derzeit zur Verfügung, um uns zu helfen unsere Schwingung zu erhöhen und altes Karma aufzuarbeiten.
Was mir jedoch immer wieder mitgeteilt wird, ist:
Es nimmt uns keiner die Arbeit an uns selbst ab.
Auch keine Engel- Lichtwesen oder Außerirdische Intelligenzen.
Es wird niemand kommen, um uns zu retten.
Das ist im Sinne der gesamten Bewusstseinsentwicklung der Menschheit nicht gestattet.
Wir sind diejenigen, auf die wir gewartet haben. Wir sind diejenigen, die die Zukunft für uns neu erschaffen.
Diese Arbeit ist nicht leicht, aber so schön.... befreiend.. belohnend .......und wir können damit allem in unserem Leben einen positiven Sinn geben.
Selbst die größte Katastrophe birgt einen Lichtfunken, der erlöst werden möchte.
Es geht jetzt darum unser eigenes Licht nicht länger unter den Scheffel zu stellen und selbst zum Meister unseres Lebens zu werden. Wir sind nicht besser oder
schlechter als die Lichtwesen oder unserer geistigen Begleiter.
Jeder von uns ist ein Teil Gottes und erfüllt seinen Plan im großen Ganzen.
Wir haben eine große Aufgabe angenommen, als wir hier auf die Erde kamen und wir dürfen uns dafür auf die Schulter klopfen, denn sie ist nicht immer einfach.
Dafür bekommen wir auch viel Wertschätzung von allen lichten Wesen, die uns derzeit unterstützen.
Daher danke ich hiermit meinen Brüdern und Schwestern, die mit mir hier diese Erdenerfahrung teilen, und gemeinsam an sich und unserer Erde arbeiten.
Mitakuye Oyasin - Wir sind alle miteinander verwandt
© Bianka Denise Sadler, 23.2.2010